Performance, Installation
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Sharing is Caring ist ein Ausstellungskonzept, das nur mit und durch die aktive Beteiligung der Besucher*innen des FDJT funktioniert. Wir, Marina Rüdiger, Clara Sterzinger und Robert Schittko fordern Sie auf, einen Gegenstand mit in die Ausstellung zu bringen. Er sollte Ihnen lieb sein, Sie sollten damit eine Geschichte verbinden und Sie sollten bereit sein, ihn einzutauschen gegen ein künstlerisches Objekt oder eine künstlerische Erfahrung. Des Weiteren sollte der Gegenstand von einer einzelnen Person ohne Mühe getragen werden können, nicht verderblich sein und auch nicht lebendig.
Wir möchten die Geschichten zu diesen Dingen erfahren und fertigen vor Ort dazu eine künstlerische Arbeit an. Dies können unterschiedliche Dinge sein, wie etwa eine Zeichnung, eine Fotografie, ein Text oder eine Performance. Ist die künstlerische Arbeit fertig, so wird sie dem/der Besucher*in ausgehändigt und der mitgebrachte Gegenstand verbleibt in unserem Besitz. Nicht die künstlerischen Arbeiten, sondern die mitgebrachten Dinge und ihre Geschichten werden im Ausstellungsraum archiviert, arrangiert und der Öffentlichkeit präsentiert. Unsere Arbeit ist damit ein künstlerisches Forschungsprojekt, dessen Ziel es ist, die Geschichten zwischen Menschen und Objekten in Erfahrung zu bringen und ihnen eine neue Form zu geben, die ohne das Ursprungsobjekt weiterbestehen kann.
Sharing is Caring