Video/Installation
Eine Fragestellung, die uns verbindet, ist die nach Tragik und Komik im Alltag und in der Kultur. Für unsere Zusammenarbeit beschäftigen wir uns mit der ästhetischen Frage und Problematik der Anthroposophie sowie der Frage nach dem normativ-absurden und dem bildlichen Geschichtenerzählen. Forschung ist insofern präsent, da diese eine Suche beinhaltet. Geforscht wird ja nicht nur, um Themenbereiche zu finden, die das eigene Wissen erweitern, sondern auch um die eigene Vorstellung bestätigt zu sehen beziehungsweise die gewünschte Wahrnehmung zu erzielen. Unser Hauptwerkzeug zum Forschen war die Kommunikation. Durch das Senden von E-Mails, welche Videos, Musik und Texte enthielten, die wir jeweils mit unserem Projekt assoziierten, haben wir einzeln nachgeforscht und dabei dem oder der Anderen die Möglichkeit gegeben, Nachforschung zu betreiben – falls ein Anhaltspunkt gefunden wurde, der als relevant empfunden wurde. Das gefundene Material haben wir anschließend besprochen.
Wir kooperieren mit vielen Mitstudent*innen. Dies bereichert uns insofern, als dass wir uns durch die uns bekannten Eigenschaften der Darsteller*innen inspirieren lassen und die Charakteristika der Figuren, aber auch die der Handlung ausbauen können. Die ursprüngliche Fragestellung hat sich durch die oben erwähnten unterschiedlichen Einflüsse verändert. Doch die Gründe für die Zusammenarbeit sind uns weiterhin bewusst und helfen uns, zur Hauptmotivation zurückzufinden und diese anzuwenden. Wir laden die Besucher*innen ein, eine passive Rolle einzunehmen, die so natürlich nicht gänzlich existiert. Es werden auch Punkte aufgegriffen und Thematiken behandelt, die dazu anregen, sich in das Geschehen hineinzuversetzen. Der Wunsch nach Passivität besteht eher darin, dass der Film es erlauben soll zu beobachten und nicht aktiv zu forschen.