Performative Installation
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Wohlstand ist eine performative Installation im öffentlichen Raum. Die Arbeit meditiert über die Mechanik des Geldflusses. Dabei steht sie in Abhängigkeit von der Interaktion mit Passanten: Nur der Einwurf von Münzen erweckt die Maschinerie zum Leben – bis zur automatischen Rückerstattung.
Wohlstand
Erforscht werden sollen Zusammenhänge von Geld, Arbeit, (Frei-)Zeit und Bewegung im öffentlichen Raum am Gegenstand eines Münzautomatens: Unter welchen Voraussetzungen wird ein solcher Automat als weisungsgebende, geldnehmende Instanz anerkannt? Was bewirkt die Aussicht, Geld von einem solchen Automaten zurückzubekommen? Welche Muster der Interaktion zwischen Maschine, Performer und Passanten (auch untereinander) ergeben sich in verschiedenen Kontexten? Was zeigt sich daran? Zur vergleichenden Beantwortung dieser Fragen stellt sich Wohlstand im Laufe des Festivals verschiedenen Umgebungen in der Frankfurter Innenstadt.
Wir, Carlos Franke und Julia Żabowska, haben einander beim FDJT 2014 kennengelernt. Nach einem ersten gemeinsamen, von Julia konzipierten Projekt 2015 (New Situations Demand New Magic, Jakarta), greifen wir für Wohlstand auf eine Idee von Carlos zurück, die auf früheren Experimenten mit Tai-Chi im öffentlichen Raum basiert, und deren Verwirklichung durch unsere Kooperation und das FDJT überhaupt erst möglich wurde. Im Laufe der Zusammenarbeit haben wir viele gemeinsame künstlerische und theoretische Interessen entdeckt – womöglich eine Basis für künftige gemeinsame Projekte im Bereich interaktiver und performativer Kunst.
Wohlstand 2